Asylkreis Inden

WIR HELFEN MENSCHEN. NUN BRAUCHEN WIR IHRE HILFE

MENTOR/INNEN (Begleiter/innen). Ehrenamtlichen Mentorinnen und Mentoren geben – möglichst im Team – ihr Wissen oder ihre Erfahrung an eine noch unerfahrene Person (Menge) weiter. Ein Ziel ist es dabei, diesen (unerfahrenen) Menschen bei persönlichen oder beruflichen Entwicklungen zu unterstützen. Gerne können auch Familien ein Mentoring übernehmen. Dabei bieten sie Hilfe zur Selbsthilfe*, unterstützten die geflohenen Menschen dabei, individuelle Zielsetzungen Schritt für Schritt zu erreichen. Aktuell suchen wir nicht nur Mentoren / Mentorinnen für … 2 Frauen aus Äthiopien / 1 Mann aus Eritrea.
(* Hilfestellung soll da gegeben werden, wo sie nötig ist und immer darauf zielen, dass die geflohenen Menschen ihre Angelegenheiten selbständig regeln.)

Workshop: Sprache gestalten – (Inden)

„Ohne Sprache geht nichts!“. Dieses Motto haben sich viele Ehrenamtliche zu Herzen genommen. Der Flüchtlingsrat NRW e.V. und der Asylkreis Inden möchten Sie in Ihrer wichtigen Tätigkeit unterstützen. Am Samstag, 11. März 2017 gab es in der AnziehBAR, Rathausstr. 7, Inden, dazu zwei Workshops; (10-13 h mit 13 und von 14-17 h mit 16 Teilnehmer/innen).

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Soziale Betreuung von Flüchtlingen (und Freiwilligen)

Weltweit sind über 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Nur ein sehr kleiner Teil davon erreicht Europa und noch weniger Deutschland. All diesen Menschen ist gemeinsam, dass Deutschland für sie ein fremdes Land ist. Die hiesige Kultur ist ihnen nicht vertraut. Sie kommen mit der Hoffnung auf ein besseres Leben und bringen ihre bitteren Erfahrungen von Armut, Verfolgung und Krieg mit. Für nicht wenige bedeutet das Leben in Deutschland einen sozialen Abstieg und der Verlust der Identität. Oft sind sie traumatisiert durch die Erlebnisse in der Heimat, auf der Flucht und beim Ankommen in Deutschland.
Es gibt viele Situationen, bei denen ehrenamtliches Engagement an seine Grenzen kommt. Dies kann in der Asylverfahrensbegleitung, im Umgang mit Behörden, bei sozialrechtlichen Ansprüchen, bei Schulproblemen, Schuldenproblemen und bei Suchtverhalten oder Traumatisierung der Fall sein. Auch bei Verhaltensweisen, die nicht nachvollziehbar sind, stoßen Ehrenamtliche an ihre Grenzen.

Das Land NRW stellt für die „Soziale Betreuung“, z.B. durch Sozialarbeiter, den Kommunen notwendige Finanzmittel zur Verfügung. (Für Inden in 2016 und 2017 jeweils ca. 50.000,00 €) Seit über einem Jahr weisen wir Politik und Verwaltung auf die Notwendigkeit und die Finanzierung hin.
Soziale Betreuung von Flüchtlingen

„Ein Boot kommt nicht voran, wenn jeder auf seine Art rudert.“
(Sprichwort aus Tansania)

 

(Stand: 19.03.2017)

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