Asylkreis Inden

Kanzlerin trifft Flüchtlingshelfer

Bundeskanzlerin Merkel traf am Freitag (07. April) im Kanzleramt auf rund 140 ehrenamtlich engagierte Flüchtlingshelfer aus ganz Deutschland. Für den Asylkreis Inden war Karoline Pinkert in Berlin dabei. Themen der Freiwilligen: (unanständige Höhe der) Strompauschale, (fehlende) Soziale Betreuung, (notwendiges) politisches Engagement zur Integration. Zudem haben einige geflohene Menschen ganz persönliche Briefe für dieses Treffen geschrieben.
Hier das Video aus dem Bundeskanzleramt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel & Karoline Pinkert (Asylkreis Inden) _07.04.2017 Berlin

Runder Tisch Indegration

10. Mai 2017, 19:00 – 21:00 h, Katholisches Pfarrzentrum Inden (Hauptstr. 7.)
Ungeachtet der aktuell geringeren Flüchtlingszahlen (in Deutschland), stehen uns die eigentlichen Herausforderungen noch bevor. Der „Runde Tisch Indegration“ bietet die Chance einer gleichberechtigten Zusammenarbeit zwischen gesellschaftlichen Institutionen und der Bürgerschaft.
Wichtig erscheint uns die Teilnahme mindestens eines Vertreters / einer Vertreterin möglichst vieler gesellschaftlicher Institutionen und sozialer Gruppierungen; Vereine, Kirchen, Kitas, Schulen, Politik, Verwaltung u.v.m.

RT Indegration _Einladung
Anlage 1 _Runder Tisch Indegration

DSCN5527 DSCN5533 AnziehBAR - Second-Hand _Winter 2016/2017 DSCN5441

AnziehBAR – Second-Hand-Bereich

Liebe Indener. In dem Moment, wo ein geflohener Mensch (z.B.) nass aus einem überfüllten Flüchtlingsboot steigt, freut er sich über jedes Stück trockener Kleidung. Da ist es ihm auch egal, ob es schmutzig oder unmodern ist. Die Menschen, die viele Wochen oder Monate später zu uns nach Inden kommen, sind hier in der ersten Zeit  auf der Suche nach Ruhe und Achtung ihrer Menschenwürde.
Leider kommen wieder verstärkt – teilweise versteckt unter guter Kleidung – kaputte, dreckige oder völlig verschlissene Hosen, Jacken u.ä. bei uns an. Defekte oder unbrauchbare Artikel oder von den geflohenen (überwiegend) jungen Menschen nicht benötigte Sachen werden bei uns „abgeladen“. Dies hat mit Achtung, weder den geflohenen Menschen, noch den Freiwilligen gegenüber ( – die Ihren Müll, in ihrer Freizeit, entsorgen müssen – ) aber auch gar nichts zu tun. Mehr …
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Soziale Betreuung von Flüchtlingen (und Freiwilligen)

Weltweit sind über 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Nur ein sehr kleiner Teil davon erreicht Europa und noch weniger Deutschland. All diesen Menschen ist gemeinsam, dass Deutschland für sie ein fremdes Land ist. Die hiesige Kultur ist ihnen nicht vertraut. Sie kommen mit der Hoffnung auf ein besseres Leben und bringen ihre bitteren Erfahrungen von Armut, Verfolgung und Krieg mit. Für nicht wenige bedeutet das Leben in Deutschland einen sozialen Abstieg und der Verlust der Identität. Oft sind sie traumatisiert durch die Erlebnisse in der Heimat, auf der Flucht und beim Ankommen in Deutschland.
Es gibt viele Situationen, bei denen ehrenamtliches Engagement an seine Grenzen kommt. Dies kann in der Asylverfahrensbegleitung, im Umgang mit Behörden, bei sozialrechtlichen Ansprüchen, bei Schulproblemen, Schuldenproblemen und bei Suchtverhalten oder Traumatisierung der Fall sein. Auch bei Verhaltensweisen, die nicht nachvollziehbar sind, stoßen Ehrenamtliche an ihre Grenzen.

Das Land NRW stellt für die „Soziale Betreuung“, z.B. durch Sozialarbeiter, den Kommunen notwendige Finanzmittel zur Verfügung. (Für Inden in 2016 und 2017 jeweils ca. 50.000,00 €) Seit über einem Jahr weisen wir Politik und Verwaltung auf die Notwendigkeit und die Finanzierung hin.
Soziale Betreuung von Flüchtlingen

„Ein Boot kommt nicht voran, wenn jeder auf seine Art rudert.“
(Sprichwort aus Tansania)

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(Stand: 14.04.2017)

 

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