Asylkreis Inden

Wir suchen:

Besteck (Löffel, Messer, Gabel, Kaffeelöffel) & große Handtücher (Badetücher)
… bitte Dienstag oder Samstag zwischen 10:00 und 12:00 h in die AnziehBAR bringen. Danke.

Fahrdienst jeweils Samstag/Sonntag von Inden (Am Wehebach / 06:30 h) nach Langerwehe (Bahnhof) und am Nachmittag (14:36 h) zurück;
für zwei äthiopische Frauen, die zur Ausbildungsstelle nach Aachen müssen (es fährt kein Bus):
… Sa./So. 23./24.09. // Sa./So. 07./08.10. // Sa./So. 21./22.10. //  … im Prinzip alle 14 Tage.
Hilfreich wäre es, wenn sich 3, 4 oder mehr Menschen finden würden, die den Fahrdienst miteinander organisieren und absprechen würden. Besten Dank.
Rückmeldungen bitte an Reiner Lövenich, rloevenich (at) asylkreis-inden.de, 02465 / 300750, oder jeweils montags zwischen 19.00 und 20.00 h in der AnziehBAR (ServiceZeit).

Martin Schulz fordert Respekt

Am Samstag (26.08.2017) hatte Dietmar Nietan den SPD Kanzlerkandidaten Martin Schulz in Düren zu Gast. Von 17:30 – 19:00 h waren rund 50 – vor allem ehrenamtlich – engagierte Bürgerinnen und Bürger zu einem Café-Gespräch eingeladen. Karoline Pinkert und Reiner Lövenich durften für den Asylkreis dabei sein und schafften es, eine von 9 Fragen stellen zu können. „Respekt“ ist eines der Schlagworte von Martin Schulz Wahlkampf. So bat die Vertreter des Asylkreises Martin Schulz (und Dietmar Nietan) darum, dass sie ihre SPD Ratsmitglieder in der Gemeinde Inden eindringlich auffordern sollten, jetzt endlich den geflohenen Menschen Respekt gegenüber aufzubringen und sie nicht weiterhin zu ignorieren. Wer von den Politikern hat persönlichen Kontakt zu den geflohenen Menschen, kennt Ihre aktuelle Situation – ….? Niemand! Dies hat aus unserer Sicht nichts mit Respekt zu tun und ist auch eine Respektlosigkeit den Freiwilligen im Asylkreis gegenüber. (Leider trifft diese Situation auf fast den kompletten Gemeinderat zu!).
Wir konnten zudem vereinbaren, dass wir zwei ganz konkrete und aktuelle Fälle Dietmar Nietan (am 11.09.2017, 17-18 h, AnziehBAR) zur Unterstützung vorlegen können: a) drohende Abschiebung: 22 jähriger Afghane soll abgeschoben werden, während Mutter und 2 minderjährige Geschwister hier bleiben dürfen; Vater wurde im Krieg getötet  // b) Afghanischer Dolmetscher darf in Deutschland bleiben, seine Frau und Kinder dürfen zu ihm kommen, aber der Fall wird nicht bearbeitet.

Runder Tisch Indegration

Ungeachtet der aktuell geringeren Flüchtlingszahlen (in Deutschland), stehen uns die eigentlichen Herausforderungen noch bevor. Der „Runde Tisch Indegration“ bietet die Chance einer gleichberechtigten Zusammenarbeit zwischen gesellschaftlichen Institutionen und der Bürgerschaft.
Wichtig erscheint uns die regelmäßige Teilnahme mindestens eines Vertreters / einer Vertreterin möglichst vieler gesellschaftlicher Institutionen und sozialer Gruppierungen; Vereine, Kirchen, Kitas, Schulen, Politik, Verwaltung u.v.m. „Was alle angeht, können nur alle lösen.“ (Friedrich Dürrenmatt) Nur gemeinsam kann eine Integration gelingen! Nur gemeinsam kann Geld zielgerichtet und sparsam eingesetzt werden!
So hatten wir persönlich eingeladen: Geflohene Menschen, Bürgermeister, Fraktionen im Rat der Gemeinde Inden, Ortsvorsteher, Ärzte, Kitas und Schulen und Jugendzentren, kath. und ev. Kirchengemeinde, Sportvereine, Karnevals- und Maigesellschaften, Schützenbruderschaften, Musikvereine, (Jugend-) weitere Vereine, Feuerwehr und Polizei, Immobilienmakler, …
RT Indegration _Einladung 2017-05-04
Anlage 1 _Runder Tisch Indegration

Erster Runder Tisch: 13.06.2017, 19:00 – 21:00 h, Kath. Pfarrzentrum Inden
Runder Tisch Indegration _13-06-2107 -Teilnehmer
Indegration _Stolpersteine & Lichtblicke (Doku und Ausblick)
Aachener Zeitungsverlag -Inden_Integration-20170615

Ein zweites Treffen ist für die Zeit nach den Sommerferien geplant.
Hierzu – so der einstimmige Wunsch aller Anwesenden – sollen Bürgermeister und Ratsvertreter gezielt eingeladen werden. Ziel: Mehr Akzeptanz und Information (innerhalb Bevölkerung und Politik; u.a. durch eine öffentliche Stellungnahme der Verwaltungs- und Politikspitze/n), sowie verstärkte (langfristige) Bemühungen des gegenseitigen Kennenlernen (von „alter“ Bevölkerung und geflohenen Menschen).

DSCN6224 DSCN6220 DSCN6226 DSCN6234


Antrag auf „Soziale Betreuung“ der Flüchtlingsarbeit

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Langefeld,
seit Herbst 2014 ist die Anzahl der in der Gemeinde Inden lebenden geflohenen Menschen stetig angestiegen. Seit gut einem Jahr bleibt es auf einem für Inden konstant hohen Niveau. Rund 140 Menschen werden innerhalb der Gemeinde betreut. Diese Menschen sind mit unserer Kultur und Sprache nicht vertraut, sie bringen ihre je eigenen Fluchterfahrungen mit und befinden sich in den verschiedenen Stadien während oder nach dem Asylverfahren …
… Zeitgleich hat sich ein großer Kreis ehrenamtlich Tätiger in Inden entwickelt, dessen Zahl bei mehr als 50 Indener Bürger/-innen liegt. Es gibt viele Situationen, bei denen ehrenamtliches Engagement schon lange an seine Grenzen kommt..
Wir stellen hiermit den Antrag zur Finanzierung einer hauptamtlichen „sozialen Betreuung“ (Sozialarbeiter o.ä.), für die Flüchtlingsarbeit in der Gemeinde Inden; Beschäftigungsumfang 50%. Die Evangelische Kirchengemeinde Inden-Langerwehe ist bereit, als Anstellungsträger zu wirken. …
2017-05-19 _Antrag Soziale Betreuung
2017-06-16 _Antwort Gemeinde 1

Finanzierungsmöglichkeit 2017 ohne Belastung des Haushaltes der Gemeinde Inden:
§4 FlüAG – Monatliche pauschalierte Landeszuweisung:
Die Höhe der monatlichen Kostenpauschale nach Absatz 1 wird auf 866 Euro pro Person festgesetzt. Von der monatlichen pauschalierten Landeszuweisung sind 3,83 % für die soziale Betreuung zu verwenden.
866 € = 100 % / 33,17 € = 3,83 % / 33,17 € x 12 Monate x 100 Personen = 39.804,00 €.
(In vergleichbarer Höhe zweckgebundene Landeszuweisungen gab es auch bereits 2015 und 2016!)

 

Kanzlerin trifft Flüchtlingshelfer

Bundeskanzlerin Merkel traf am Freitag (07. April) im Kanzleramt auf rund 140 ehrenamtlich engagierte Flüchtlingshelfer aus ganz Deutschland. Für den Asylkreis Inden war Karoline Pinkert in Berlin dabei. Themen der Freiwilligen: (unanständige Höhe der) Strompauschale, (fehlende) Soziale Betreuung, (notwendiges) politisches Engagement zur Integration. Zudem haben einige geflohene Menschen ganz persönliche Briefe für dieses Treffen geschrieben.
Hier das Video aus dem Bundeskanzleramt.
DSC_0077 DSC_0078 deutschkurs_tn1 DSCN5536

(Stand: 11.09.2017)

Teilen: Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Email this to someone

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.