Fakten „Unterbringung“

Die Aufgabe der kommunalen Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen ist den Gemeinden als weisungsfreie Pflichtaufgabe übertragen worden. Insofern ist es den Gemeinden frei gestellt, wie sie diese Aufgabe erfüllen. (St. Kleemann; Referat 124, Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW, 05.10.2016)
Politische Verantwortung hat der Gemeinderat; die Umsetzung erfolgt durch die Verwaltung!

  • 153* Menschen, die aus ihrer Heimat (22 Länder) geflohen sind, leben am 18.08.2018 in der Gemeinde Inden.
  • Im Juli 2018 suchen mindestens 85 Menschen – die aktuell in Notunterkünften leben, dauerhaften Wohnraum; in Nachbarschaft zur „einheimischen“ Bevölkerung (KEIN GHETTO, keine Flüchtlingsunterkunft)
  • Haushaltsreden 2018 _Flüchtlinge
  • 2018 _Fakten Unterbringung (Kurzform; Entwicklung und mehr – siehe unten / Faktencheck)

Aus den Haushaltsreden 2018

„Es werden sich andere Lösungen finden, welche die sich besser integrieren.“ (CDU; gegen „Flüchtlingsbauten“)
„Neubau von Wohnungen zugunsten sozial Bedürftiger.“ (Bündnis 90/Die Grünen; „… es wäre ein erster Schritt.“)
„Für die Schaffung von Wohnraum werden Mittel in Höhe von 600 T€ eingebracht.“ (SPD)
„Errichtung von Festbauten …“ (UDB)

Fazit:
Mit den Worten der UDB: „Den Haushaltsansatz in Höhe von 1,7 Mio € für die Errichtung eines Festaktes im Kalkweg hat die CDU / SPD-Koalition … gestrichen und neu 600.000 € für die Schaffung von Wohnraum eingestellt, ohne allerdings zu erläutern wo und wie dieser Wohnraum geschaffen werden soll.“

Mit unseren Worten:  „Inden benötigt endlich ein Integrationskonzept UND ein grundlegendes Konzept Sozialer Wohnungsbau. Inden benötigt mehr als 1 Neubau UND 1 Geuenicher Hof! Dauerhaft menschenwürdiger und bezahlbarer Wohnraum gemeinsam für „Alt-Indener“ UND „Neu-Indener“.

Faktencheck

2018 _Entwicklung Notunterkünfte und Wohnraum (Stand: 20.08.2018)
2018-08 _Entwicklung Asylbewerber bis Neubürger

Diskussion

„Weder das Soziale noch das Christliche scheint bei diesen Parteien in Inden eine Rolle zu spielen.“ (Bürgermeister Jörn Langefeld)
„Der angedrohte Anstieg ist bisher ausgeblieben“(J.J. Schmitz, SPD)
04-2018 Jülicher Zeitung _Kein Grundstück für Flüchtlinge

„Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.“(Sprichwort)
Warum sollen sozial integrierte Männer – gegen ihren Willen – aus Inden nach Linnich umziehen?
Wer im Glashaus sitzt; aktualisiert am 05.07.18

Wie war das noch mit der 2016 verhinderten Flüchtlingsliebe in Inden?
Wer im Glashaus sitzt _Flüchtlingsliebe

Politischer Streit um eine Gastronomie (Geuenicher Hof)

Inden – Politischer Streit um eine Gastronomie _Jül Nachrichten
2018-04 _Was wir dazu sagen

Wohnpark Frenz Wohnpark Frenz Sommer 2016 Und noch ein Container Gespräch unter Handwerkern

* Wir erhalten keine offiziellen Angaben (Name, Geburtsdatum, Status) von Seiten der Verwaltung (Datenschutz). Daher beruhen unsere Angaben auf persönlichen Kontakt mit den Flüchtlingen und können von den Angaben der Verwaltung (- auch auf Grund des Zähldatums -) leicht abweichen; ebenfalls die Angaben bzgl. Duldung oder Asylstatus.

(Stand: 21.08.2018) 

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