Neben der BILDUNG wird „SOZIALES WOHNEN“ ein zweiter Schwerpunkt unserer Arbeit

Menschen mit aktueller Fluchtgeschichte in unserer Gemeinde:

Am 01.09.2019 leben 142* geflüchtete Menschen in der Gemeinde Inden.
15 Menschen gehören überwiegend zu Familien, die bereits seit den 1990er Jahren (Jugoslawienkrieg) mit uns leben.
Von den 142 * geflüchteten Menschen
– befinden sich immer noch 30 im Asylverfahren
– leben 34 mit einer Duldung bei uns; (davon 15, die schon vor 2014 hier waren / 8 in Arbeit oder Ausbildung)
– besitzen 78 Menschen eine Aufenthaltserlaubnis (Asyl, Flüchtlingseigenschaft, Subsidiärer Schutz, Abschiebeverbot)

  • Von den 142* geflüchteten Menschen
    sind 58 Kinder oder Jugendliche (zwischen 0 und 17 Jahren)
    – sind 84 erwachsene Menschen
  • Von den 142* geflüchteten Menschen
    – wohnen 68 Menschen immer noch in Flüchtlingsunterkünften (Container – 9, Mobilheime – 07, Hausmeisterwohnung – 6, Frankenstraße – 7, Schlichstraße – 7, Halswinkel – 5) oder Wohnungen (- 27), die nicht angemessen sind.

* =
– wir erhalten keine konkreten Zahlen von den Behörden
– die Zahlen der Gemeinde Inden können davon abweichen (geringer sein), da z.B. geflüchtete Menschen mit positivem Bescheid und eigener Wohnung nicht mehr aufgeführt werden.
– zusätzlich leben weitere allein reisende Männer in den beiden Unterkünften der Stadt Linnich.

Von den 142* geflüchteten Menschen leben
– 9 in Frenz
– 36 in Inden/Altdorf
– 36 in Lamersdorf
– 31 in Lucherberg
– 30 in Schophoven

Aktuell gibt es noch folgende freie Plätze:

Flüchtlingsunterkünfte
– 1 Bett in einer Wohnanlage in Schophoven (für 1 Mann)- 4 Mobilheime in Frenz
– 3 Mobilheime in Lamersdorf
– 4 Mobilheime in Frenz
… im Mobilheim gibt es 3 „Schlafzellen“ (2x 1 Pritsche a 60 cm, 1x Doppelpritsche von 130 cm)
… ca. 15 freie Plätze

Wohnungen
– 1 Wohnung in Inden (2 Schlafzimmer)
– 1 Wohnung in Lucherberg (2 Schlafzimmer)
… für beide Wohnung muss, trotz Leerstand, Miete bezahlt werden.

Im Container sind alle Zimmer belegt.
Wir halten eine Belegung mit 2 (oder 3) Menschen für menschenunwürdig;
– keine Perspektive für kurzfristigen Auszug
– keine Privatsphäre; trotz teilweise jahrelanger Unterbringung in Flüchtlingsunterkunft


(Stand: 28.08.2019)